09.3740 Motion UREK-NR. - Entwicklung der Wärme-Kraft-Kraft-Kopplung
(Einreichungsdatum 31.08.09)
Der Nationalrat nimmt die Motion mit 115 JA zu 48 NEIN an.
NR Filippo Leutenegger, Kommissionssprecher UREK N erläutert warum es sinnvoll und richtig ist, das tatsächliche Potenzial und die Realisierbarkeit von Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlagen zu eruieren. Anlagen, die Wärme in grossen Mengen benötigen und Nah- sowie Fernwärmenetze, die die Wärme verteilen, bestehen. Tausende wärmegeführter Anlagen werden mit fossilen Brennstoffen betrieben. Dies ist energetisch schlecht, weil die Technik heute in der Lage ist, die Anlage- sowie Systemeffizienz um mehr als 40 % zu verbessern und so CO2 zu reduzieren. Protokoll [download]
Konzept-Konferenz von EnergieSchweiz, BFE vom 09.03.2010
[ 09.03.2010 ]
Wärme-Kraft-Kopplung ist angekommen!
Der Programmleiter Michael Kaufmann orientiert, dass das Programm EnergieSchweiz in die nächste Phase geht 2011 bis 2020. In der nächsten Dekade geht es um die umfangreichere Nutzung von ernerebaren Energien und um die deutliche Steigerung der Energieeffizienz.
V3E erfreut die Sache, dass Michael Kaufmann den Gedanken mit einem Prinzipschema mit Wärme-Kraft-Kopplung und Wärmepumpen erläutert.
Obwohl das Hauptthema "Fernwärme" war, wurden immer wieder Anlagelösungen Blockheizkraftwerken präsentiert. Die Technik ist erprobt. Die Fachwelt sieht viele sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten. Leider sind die Rahmenbedingen für Leistungen unter 500 kW noch ungünstig.
Referat von Daniel Dillier, Vizepräsident V3E [download]
BFE: Stabilisierungsprogramm 2: Riesenerfolg für Energieförderprogramme
[ 14.07.2009 ]
Bern, 02.07.2009 - Die vom Parlament im Rahmen des zweiten Stabilisierungsprogramms bewilligten Energieförderprogramme für den Bau von Photovoltaikanlagen, den Ersatz von Elektroheizungen und den Bau von Fernwärmenetzen mit erneuerbaren Energien oder Abwärme sind ein voller Erfolg: Der Andrang auf diese drei Subventionsprogramme war derart gross, dass 10 Wochen nach ihrem Start bereits sämtliche Mittel ausgeschöpft waren und keine weiteren Gesuche mehr berücksichtigt werden konnten.
BFE-Studie: Einspeisevergütung für Erneuerbare Wärme und Bewertung von Biomasse
[ 29.06.2009 ]
Bern, 29.06.2009 - Könnte eine Einspeisevergütung wie beim Strom auch der erneuerbaren Wärme auf die Sprünge helfen? Eine Studie des Bundesamts für Energie (BFE) rät in diesem Fall von einem solchen Fördermodell ab und plädiert stattdessen für Investitionsbeiträge. Eine weitere Studie hat eine Bewertungsmethode für biogene Abfälle und Hofdünger entwickelt, um diese in der Energieproduktion optimal einzusetzen.
BFE: Bundesrat will Gebäudeenergieausweis
[ 24.06.2009 ]
Bern, 24.06.2009 - Der Bundesrat hat heute zuhanden des Parlaments eine Botschaft zur Änderung des Energiegesetzes verabschiedet. Ziel dieser Teilrevision ist die Schaffung der gesetzlichen Grundlage für einen nationalen Gebäudeenergieausweis. Weiter sollen die kantonalen Energieförderprogramme durch eine Aufstockung der Bundesbeiträge für Information, Beratung sowie für die Aus- und Weiterbildung gestärkt werden.
BFE: Wirtschaftskrise erschüttert KMU im Energiebereich
[ 19.06.2009 ]
Bern, 19.6.09 - Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich zu spüren bekommen nun auch die kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Mehr als die Hälfte dieser innovativen Unternehmen verzeichnet einen Nachfragerückgang und erwartet aufgrund der Auftragsentwicklung keine rasche Verbesserung der Lage. Der schwierigere Zugang zu Krediten beeinträchtigt auch die Forschungs- und Innovationstätigkeiten der KMU: Neben den konjunkturellen Verlusten könnten dadurch auch langfristige Wachstumseinbussen entstehen.
BFE: CO2-Abgabe auf Brennstoffen wird 2010 erhöht
[ 19.06.2009 ]
Bern, 19.06.2009 - Die CO2-Emissionen aus Brennstoffen sind zwischen 2007 und 2008 nicht weiter gesunken. Sie betrugen im Jahr 2008 88,8 Prozent des Wertes von 1990. Die CO2-Abgabe wird deshalb gemäss Vorgabe des Parlaments auf 1. Januar 2010 von heute 12 Franken auf 36 Franken pro Tonne CO2 erhöht. Mit der Erhöhung der CO2-Abgabe stehen ab 2010 bis zu 200 Millionen Franken pro Jahr für die Förderung von klimafreundlichen Gebäudesanierungen zur Verfügung. Weitere rund 400 Millionen Franken werden 2012 an die Bevölkerung und die Wirtschaft rückverteilt.
BFE: Gesamtenergieverbrauch 2008: Schweizer verbrauchten so viel Energie wie nie zuvor
[ 19.06.2009 ]
Bern, 19.06.2009 - Nie zuvor wurde in der Schweiz mehr Energie verbraucht als im Jahr 2008. Der Gesamtenergieverbrauch nahm gegenüber dem Vorjahr um 4,1% zu und erreichte die neue Rekordmarke von 900'040 Terajoule. Wichtigste Gründe dafür waren die im Vergleich zum Vorjahr deutlich kältere Witterung, die positive Wirtschaftsentwicklung sowie das anhaltende Bevölkerungswachstum.